Melodie: Johannes Brahms (1833-1897), Deutsche Volkslieder WoO 33 Nr. 42
Text: Friedrich von Spee (1591-1635)



1. Strophe
In stiller Nacht, zur ersten Wacht,
ein Stimm begunnt zu klagen,
der nächt'ge Wind hat süß und lind
zu mir den Klang getragen;
von herbem Leid und Traurigkeit
ist mir das Herz zerflossen,
die Blümelein, mit Tränen rein
hab ich sie all begossen.

2. Strophe

Der schöne Mon will untergon,
für Leid nicht mehr mag scheinen,
die Sterne lan ihr Glitzen stahn,
mit mir sie wollen weinen.
Kein Vogelsang noch Freudenklang
man höret in den Lüften,
die wilden Tier' trauern auch mit mir
in Steinen und in Klüften.
 

Hier finden Sie den Download der Folge:
Das Lied mit Gesang als MP3 (öffnen Sie den Link, und klicken Sie dann auf den Abwärtspfeil, um die Datei als Quellmaterial zu speichern).
Zu diesem Kunstlied gibt es leider keine Mitsingfassung und keine Noten. Lesen Sie hier eine Erklärung des Verlags .

Alle Folgen der Serie sowie weiteres Material zum Thema Musikerziehung sammeln wir auf dieser Seite .

"Wiegenlieder" ist ein Gemeinschaftsprojekt von SWR2 , dem Carus-Verlag und ZEIT ONLINE.