Seine Fassung von I'm In The Mood For Love schrieb als Moody's Mood for Love Jazzgeschichte und machte den Interpreten James Moody weltberühmt. Der Saxophonist gilt als Institution des Jazz. Er machte den Bebop bekannt, der wiederum der Ursprung des Modern Jazz war.

Am 26. März 1925 wurde Moody in Savannah im US-Bundesstaat Georgia geboren. Das Saxofonspielen brachte er sich selbst bei. Seinen musikalischen Anfang hatte Moddy als Musiker in einer Luftwaffen-Band. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte er bei Dizzy Gillespie, den er zeitlebens als sein Vorbild bezeichnete. Mit der Zeit entwickelte er den warmen, dunklen Klang, der sein Markenzeichen werden sollte. Moody, der auch sang und Flöte spielte, wurde auch als begnadeter Improvisateur gefeiert.

Moody trat gerne in Europa auf, wo er schon zu Beginn seiner Karriere mehrere Jahre gespielt hatte. Er war ein häufiger Gast bei den Berliner Jazztagen und spielte noch vor drei Jahren mit der WDR-Bigband.

Vor Kurzem war bei dem Musiker ein Tumor diagnostiziert worden. Am Donnerstag starb Moody in San Diego in Kalifornien, wie seine Familie am Freitag mitteilte. Er wurde 85 Jahre alt.