Die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse ist an den Folgen exzessiven Alkoholkonsums gestorben. Dies geht aus einer Untersuchung der Gerichtsmedizin in London hervor.

Winehouse hatte demnach 416mg Alkohol pro Deziliter in ihrem Blut, das entspricht 3,9 Promille. Der Alkoholpegel von Winehouse sei damit fünfmal höher gewesen als die gesetzliche Höchstgrenze im britischen Straßenverkehr von 0,8 Promille. Zuvor hatte Winehouse drei Wochen lang auf Alkohol verzichtet. Ihr plötzlicher und unerwarteter Tod sei "die nicht beabsichtigte Konsequenz von solch potenziell tödlichem" Alkoholkonsum gewesen, sagte die Untersuchungsrichtern Suzanne Greenway in London.

Winehouse war am 23. Juli im Alter von 27 Jahren tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Die Sängerin hatte jahrelang mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Ihre Eltern hatten jedoch betont, dass sie seit langem keine Drogen mehr genommen habe und zum Zeitpunkt ihres Todes auf Alkoholentzug gewesen sei.

Anmerkung der Redaktion: Der Artikel wurde am 27.10.2011 geändert und der Promillegehalt korrigiert. Er betrug nicht wie zuerst geschrieben 4,16 Promille, sondern 3,9 Promille.