Die Dänin Emmelie de Forest ist Siegerin des Eurovision Song Contest 2013. Mit ihrem Song Only Teardrops gewann die bereits im Vorfeld favorisierte Sängerin weit vor Ende der Punkteverkündung mit deutlichem Abstand vor Aserbaidschan und der Ukraine. Die deutsche Band Cascada landete abgeschlagen auf Platz 21.

Als schärfste Konkurrentin der dänischen Favoritin hatte die Norwegerin Margaret Berger gegolten. Die Chancen der deutschen Teilnehmer-Band Cascada mit Frontfrau Natalie Horler waren nur als mäßig eingeschätzt worden. Im Vorfeld des Wettbewerbs hatte es Plagiatsvorwürfe um ihren Song Glorious gegeben.

Mehr als 11.000 Besucher verfolgten das Finale in der Halle in Malmö, geschätzte 125 Millionen vor den Fernsehern. Mit dem Sieg des Song Contest ist kein Geld, sondern lediglich eine Trophäe verbunden – außerdem die Austragung der Show im Folgejahr.

Aus Deutschland gab es zwölf Punkte für Ungarn. Dänemark bekam zehn, Island acht, Norwegen sieben, Griechenland sechs, Malta fünf, Aserbaidschan vier, Schweden drei, und Russland zwei Punkte. Einen Zähler gab es für Finnland. Lena Meyer-Landrut, die als Präsidentin der deutschen Jury die Punkte vergab, sorgte für kurze Verwirrung, als sie Dänemark mit Norwegen verwechselte.

Den Wettbewerb im letzten Jahr in Aserbaidschans Hauptstadt Baku hatte die Schwedin Loreen mit Euphoria gewonnen. Im vergangenen Jahr hatten in Deutschland durchschnittlich etwa 8,3 Millionen Fernsehzuschauer gesehen, wie Roman Lob mit seinem Lied Standing Still auf Platz acht kam. In den Jahren 2011 und 2010 hatte Meyer-Landrut noch für jeweils um die 14 Millionen Zuschauer gesorgt.

Der 59. Eurovision Song Contest, der im kommenden Jahr wohl in Kopenhagen ausgetragen wird, soll am 17. Mai 2014 stattfinden.