Freunde und Fans trauern um den Popsänger Prince. "Ich vermisse meinen Bruder", schrieb der Regisseur Spike Lee. "Prince war eine lustige Katze. Großartiger Sinn für Humor." Der Comedian Chris Rock schrieb: "Sag, dass es nicht stimmt." Prince starb am Donnerstag im Alter von 57 Jahren

US-Präsident Barack Obama bezeichnete ihn als "kreative Ikone": Nur wenige Künstler hätten "so viele Menschen mit ihrem Talent berührt". Erst im vergangenen Jahr war Prince auf Obamas Einladung im Weißen Haus aufgetreten.

"Ich habe diesen Mann geliebt", twitterte der Rapper MC Hammer, und: "Zu früh". Mick Jagger würdigte Prince als "revolutionären Künstler" mit "unendlichem" Talent. Soul-Star Aretha Franklin würdigte den Verstorbenen als "einzigartiges Original"

Für viele Musiker war Prince Vorbild und Mentor. So twitterte Lenny Kravitz, Prince sei es gewesen, der ihm seine Möglichkeiten gezeigt habe. "Ich werde gar nicht erst sagen, Ruhe in Frieden, denn es ist größer als das", schrieb der Sänger Frank Ocean. Er sei stolz, ein Prince-Fan zu sein. "Danke, dass du uns so viel gegeben hast", schrieb Katy Perry. Mit Prince habe die Welt etwas Magie verloren.

"Er hat die Welt verändert, ein echter Visionär", schrieb Madonna auf Instagram unter ein Foto, auf dem sie und der Sänger zu sehen sind. Die beiden hatten mehrere Lieder zusammen aufgenommen. Unter anderem spielte Prince Gitarre auf Madonnas Like a Prayer.

He Changed The World!! A True Visionary. What a loss. I'm Devastated.🦄 This is Not A Love Song.

Ein von Madonna (@madonna) gepostetes Foto am

Die Band MGMT twitterte, dass sie nach David Bowie mit Prince in kurzer Zeit den zweiten Musiker verloren hätten, der sie maßgeblich beeinflusste. Aus einem Gedicht von Tomas Tranströmer zitierte die Sängerin Lorde: "Die Begräbnisse kommen dichter und dichter, wie die Straßenschilder, wenn man sich einer Stadt nähert."