Musikbuch

Matthew Collin: Rave On (Hannibal Verlag, 25,– €)
Wie Electro über afroamerikanische Ghettos und Nachwende-Berlin in asiatische Millionärsclubs gelangte.

(Jens Balzer)

So klingt Vivaldi: Klassik für Kinder (Ullmann Medien, 9,99 €)
Auf den relativ süß illustrierten Seiten gibt es einen Knopf, der Vivaldi-Stücke anspielt.
(Antonia Baum)

Philipp Meinert: Homopunk History (Ventil, 22,– €) Die vergessene Geschichte des Punk-Rock (Lou Reed, Ramones und so), der eben stets auch schwul, schmutzig, ja: queer war.
(Martin Eimermacher)

Claude Debussy: Briefe an seine Verleger (Olms, 38,– €)
Es geht um Liebe, Krieg, Geld, Musik, um alles; die Übersetzung ist kongenial.
(Volker Hagedorn)

Musik: Ein Streifzug durch 12 Jahrhunderte (Bärenreiter, 29,99 €) Von Bach bis Elvis, von Minnesang bis House: Dieser musikalische Durchlauferhitzer kennt keine Kartonagen.
(Christine Lemke-Matwey)

Adam Horovitz, Michael Diamond: Beastie Boys Buch (Heyne, 40,–€)
Reine Fan-Lektüre, von seinen einstigen Bandkollegen dem verstorbenen dritten Beastie Boy gewidmet, Adam Yauch. Eine sentimentale Erinnerung ans große Spaßhaben.
(Dirk Peitz)

Beethoven: Der einsame Revolutionär (C. H. Beck, 29,95 €)
Jan Caeyers beschreibt den Beethoven-Kult als zeitgeschichtliches Phänomen. Kunstvoll erzählt, nüchterner Blick.
(Hannah Schmidt)

Meinrad Buholzer: Always a Pleasure (über mab-cpt@bluewin.ch, 32,– €) Begegnungen mit Cecil Taylor über vier Jahrzehnte hinweg – ein Buch, das den Pianisten zum Klingen bringt.
(Ulrich Stock)

Nate Chinen: Playing Changes. Jazz for the New Century (Pantheon, 16,– €)
Warum Jazz die Musik des Jetzt ist, narrativ erklärt.
(Fabian Wolff)