Für eine Modeaufnahme braucht Sarah Moon viel Zeit: Hintergrund, Licht, Model und Kleid werden von ihr zu einer perfekten Einheit orchestriert. Dann wartet sie ab. Solange, bis in dieser künstlichen Szene etwas Zufälliges geschieht. Erst jetzt löst sie aus. Für ihre Landschaftsaufnahmen dagegen benötigt sie manchmal nur einen einzigen Schuss mit der Polaroidkamera, mit der sie bis heute am liebsten arbeitet. Die Hamburger Galerie Persiehl & Heine zeigt noch bis zum 15. Feburar 2012 unter dem Titel À propos… eine Auswahl ihrer Bilder von 1974 bis 2010.