12.6.1935
wurde Meckel in Berlin geboren. Sein Vater Eberhard Meckel war Schriftsteller und Johann-Peter-Hebel-Forscher. Meckel wuchs in Freiburg i. Br. auf und erlebte
1944
die Zerstörung der Stadt. Nach der Unterprima brach er das Gymnasium ab. Es folgten Reisen durch Europa, Afrika und Amerika.
1954
begann Meckel ein Graphikstudium an der Kunstakademie in Freiburg. Sein Lehrer war unter anderem Rudolf Dischinger.
1956
setzte Meckel seine Studien bei Richard Seewald an der Kunstakademie München fort und veröffentlichte erste Gedichte sowie
1959
seinen ersten Graphikband.
Er lebte teils im südbadischen Oetlingen, im Markgräflerland, auf Korsika, in Südfrankreich und in der Toskana. Meckel hielt mehrere Gastprofessuren in den USA inne und ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.
Christoph Meckel lebt als freier Schriftsteller und Zeichner in Berlin und Südfrankreich.
Auszeichnungen
1958
Kurt-Tucholsky-Preis der Zeitschrift Studentenkurier für das beste zeitbezogene Chanson
1959
Förderpreis zum Immermann-Preis der Stadt Düsseldorf
1962
Villa Massimo-Stipendium, Rom
1970
Preis der Heinrich-Zille-Stiftung für sozialkritische Graphik
1974
Reinhold-Schneider-Preis, Freiburg
1979
Rainer-Maria-Rilke-Preis für Lyrik
1981
Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen
1981
Ernst-Meister-Preis für Literatur, Hagen
1982
Georg-Trakl-Preis der Stadt Salzburg
1993
Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
2003
Joseph-Breitbach-Preis
2005
Schiller-Ring der Deutschen Schillerstiftung
Bei Hanser sind erschienen:
1981
Nachricht für Baratynski
1983
Ein roter Faden.
Erzählungen
1984
Souterrain.
Gedichte
1985
Bericht zur Entstehung einer Weltkomödie
1986
Plunder.
Prosa
1987
Anzahlung auf ein Glas Wasser.
Gedichte
1989
Erinnerung an Johannes Bobrowski
1991
Die Messingstadt.
Roman
1992
Shalamuns Papiere.
Roman
1995
Gesang vom unterbrochenen Satz.
Drei Poeme
1997
Ein unbekannter Mensch.
Bericht
1998
Dichter und andere Gesellen
2000
Zähne.
Gedichte
2002
Suchbild. Meine Mutter.
Roman
2003
Ungefähr ohne Tod im Schatten der Bäume.
Ausgewählte Gedichte
2005
Einer bleibt übrig, damit er berichte.
Erzählungen
2006
Seele des Messers.
Gedichte.
Edition Lyrik Kabinett bei Hanser
Hrsg. von Ursula Haeusgen, Raoul Schrott und Michael Krüger
12.6.1935
wurde Meckel in Berlin geboren. Sein Vater Eberhard Meckel war Schriftsteller und Johann-Peter-Hebel-Forscher. Meckel wuchs in Freiburg i. Br. auf und erlebte
1944
die Zerstörung der Stadt. Nach der Unterprima brach er das Gymnasium ab. Es folgten Reisen durch Europa, Afrika und Amerika.
1954
begann Meckel ein Graphikstudium an der Kunstakademie in Freiburg. Sein Lehrer war unter anderem Rudolf Dischinger.
1956
setzte Meckel seine Studien bei Richard Seewald an der Kunstakademie München fort und veröffentlichte erste Gedichte sowie
1959
seinen ersten Graphikband.
Er lebte teils im südbadischen Oetlingen, im Markgräflerland, auf Korsika, in Südfrankreich und in der Toskana. Meckel hielt mehrere Gastprofessuren in den USA inne und ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.