Uber will mit dem neuen Service uberX in Deutschland endlich erfolgreich sein. Das neue Angebot sei an die bestehenden Regulierungsvorschriften angepasst, teilte der Fahrdienstvermittler mit. Alle Fahrer der neuen Vermittlungsplattform würden eine Konzession nach dem Personenbeförderungsgesetz besitzen, berichtet das Unternehmen. 

Das war bislang einer der Hauptkritikpunkte der Taxibranche, die die Beförderung ohne entsprechenden Schein als wettbewerbsverzerrend moniert hatte. Das Landgericht Frankfurt hatte den Dienst UberPop, mit dem das Unternehmen Kunden an private Fahrer vermitteln wollte, deutschlandweit für rechtswidrig erklärt

Der Fahrdienst hatte im März bereits bekannt gegeben, den Fahrern den bis zu 200 Euro teuren Schein sowie einen Anreizzuschlag bezahlen zu wollen. "Auch bezahlen wir unseren Partnern die 150 bis 200 Euro Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer, wenn sie sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen", hatte ein Manager damals gesagt.  

Starten soll uberX am Dienstag in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München. In Berlin werde uberX in wenigen Wochen verfügbar sein, hieß es.

Alle Fahrzeuge des neuen Dienstes seien offiziell als Mietwagen zugelassen und entsprechend versichert, teilte Uber mit. Uber will direkt mit Partnern zusammenarbeiten, die selbst über eine Flotte verfügen und mehrere Fahrer beschäftigen. Trotz der Anpassungen an geltendes Recht wolle Uber preislich die Durchschnittstarife um bis zu 20 Prozent unterbieten.