Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) hat Ermittlungen zu einem weiteren tödlichen Unfall mit einem Tesla-Auto eingeleitet. Ein Team von vier Unfallermittlern sei nach Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida entsandt worden, um einen Unfall mit einem Tesla Model S zu untersuchen, teilte die Behörde am Mittwoch (Ortszeit) mit. Bei dem Unfall waren am Dienstag zwei Insassen ums Leben gekommen. Die Getöteten waren zwei 18-jährige Männer, ein dritter Insasse sei mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. 

Örtlichen Medienberichten zufolge kam das Auto am Dienstag in Fort Lauderdale von der Straße ab, fuhr gegen eine Mauer und ging in Flammen auf. Nach NTSB-Angaben hatte die Batterie des mit Strom betriebenen Fahrzeugs Feuer gefangen, nachdem der Wagen mit hohem Tempo gegen die Mauer gefahren sei.

Um Teslas Fahrassistenzprogramm gehe es bei den Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, betonte die Behörde. In der Vergangenheit hatte es einige Unfälle mit Tesla-Autos gegeben, bei denen es zum Teil auch um die Frage ging, ob die Autopilot-Funktion oder die Fahrer selbst die Hauptschuld trifft: Das Fahrassistenzprogramm hatte beispielsweise bereits einen LKW für ein Verkehrsschild gehalten. Zuletzt hatte sich Tesla mit dem NTSB bei der Untersuchung eines solchen Unfalls überworfen und war in einem ungewöhnlichen Schritt von den Ermittlungen ausgeschlossen worden.