Im April 2018 hat es fast 10 Prozent mehr Verkehrstote in Deutschland gegeben als noch im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen in diesem Jahr im April 257 Menschen durch Verkehrsunfälle ums Leben, 2017 waren es 23 Tote weniger.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stieg auch die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahresmonat an, und zwar um 16,1 Prozent auf rund 33.800. Von Januar bis April 2018 verloren 875 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben, das sind 6 Personen mehr als in den ersten vier Monaten des Jahres 2017. Die Zahl der Verletzten stieg in diesem Zeitraum um 0,3 Prozent auf rund 108.200.

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland geht eigentlich seit Jahren zurück, insofern ist die Zunahme im April ungewöhnlich. Ende Februar hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass mit 3.177 getöteten Menschen im Straßenverkehr die Opferzahl 2017 einen neuen Tiefstand erreicht hatte.

Insgesamt erfasste die Polizei in den ersten vier Monaten 2018 ungefähr 832.100 Verkehrsunfälle, das entspricht einer Zunahme um 1,6 Prozent gegenüber dem Zeitraum von Januar bis April 2017. Davon waren rund 83.200 Unfälle mit Personenschaden – ein Zuwachs um 0,5 Prozent. Von den Unfällen waren 748.900 Unfälle mit ausschließlich Sachschaden, das entspricht 1,7 Prozent im Vergleich zum ersten Drittel des Jahres 2017.