Ab dem 1. Januar sinken die Ticketpreise im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) um rund zehn Prozent. Grund ist nach Unternehmensangaben die reduzierte Mehrwertsteuer, wodurch Sparpreise und Flexpreise günstiger würden. Um zehn Prozent sollen auch die Preise für die Bahncard 100 reduziert werden, sowie für Streckenzeitkarten, die Sitzplatzreservierung und die Mitnahme von Fahrrädern.

Der Super-Sparpreis – bislang für 19,90 Euro im Verkauf – reduziert sich auf 17,90 Euro. Mit Bahncard-Rabatt liegt der neue Einstiegspreis für den Fernverkehr bei 13,40 Euro. Das ist laut Deutscher Bahn der niedrigste reguläre Preis für eine Fahrkarte im Fernverkehr seit der Bahnreform 1994. Noch keine Entscheidung gibt es zur Bahncard 25 und Bahncard 50. Hier müssten sich Bund und Länder noch einigen.

Insgesamt rechnet die DB allein durch die Absenkung der Mehrwertsteuer im Fernverkehr mit einem jährlichen Plus von fünf Millionen Fahrgästen. In den vergangenen fünf Jahren hat die Bahn rund 20 Millionen Reisende im Fernverkehr hinzugewonnen.

Ende dieses Jahres werden erstmals über 150 Millionen Reisende in ICE- und IC/EC-Zügen unterwegs gewesen sein. Die Bahn wolle künftig jährlich 260 Millionen Reisende befördern, teilte das Unternehmen mit.