Deutsche Bahn: Bitte bezahlen Sie jetzt mehr für schlechteren Service
Der Haushaltskompromiss der Ampel hat unbeabsichtigte Folgen. Bahnpreise dürften bald weiter steigen. Zukunftsfähig wird die Bahn nur, wenn die Politik radikal umdenkt.
Der jüngste Haushaltskompromiss der Ampelkoalition könnte dazu führen, dass Bahnkunden bald noch mehr bezahlen müssen, da Zuschüsse an die Deutsche Bahn gestrichen werden und das Eigenkapital erhöht wird. Dies führt zu Preiserhöhungen für die Nutzung der Schienen, was die Kosten an die Kunden weitergeben würde. Die Bahn wird somit unattraktiver, obwohl sie bereits jetzt mit Verspätungen und Problemen zu kämpfen hat. Die langfristige Finanzierung der Bahn ist dringend erforderlich, da die aktuellen Zustände unzumutbar sind.
Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.
Manchmal sehen Lösungen im ersten Moment vielversprechend aus,
aber bei genauerem Hinsehen erscheint fraglich, ob Lösung überhaupt das
richtige Wort ist. So wie der jüngste Haushaltskompromiss der Ampelkoalition.
Er könnte dazu führen, dass Bahnkunden bald noch mehr bezahlen müssen für den
unterirdischen Service, den der Konzern derzeit bietet – und der sich auf
absehbare Zeit eher noch verschlechtern wird.
Laut der Einigung vom Freitag will die Ampel Zuschüsse an
die Deutsche Bahn streichen und dafür das Eigenkapital des Unternehmens in
gleichem Maß erhöhen. Das klingt zunächst, als würde sich nur der Betreff für
das Geld ändern, das der Bund der Bahn überweist. Die Ampel kann so aber die Schuldenbremse
einhalten, da Eigenkapital im Unterschied zu Zuschüssen nicht als Schulden
zählt. So weit, so gewünscht.