Berlin (dpa) - Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat angesichts des Dioxin-Skandals einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, um Futtermittel sicherer zu machen. Die wichtigsten Forderungen:

FUTTERMITTELWIRTSCHAFT:

- Die Futtermittelunternehmer sollen zu Risikokontrollen verpflichtet werden. Alle Ergebnisse sollen sie an die Behörden geben müssen.

- Die Hersteller von Futterfetten müssen künftig eine Zulassung beantragen, die an strenge Auflagen geknüpft ist.

- Die Produktion von Futterfetten und technischen Fetten soll getrennt werden.

- Die Bundesregierung prüft, ob fahrlässiges Verhalten mit Haft bestraft werden kann und nicht nur mit Geldbußen.

- Futtermittelunternehmer müssen künftig eine Haftpflichtversicherung für Betrieb und Produkt abschließen oder eine gleichwertige Absicherung nachweisen.