Rio de Janeiro (dpa) - Das Wetterdrama im Hinterland der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro nimmt immer katastrophalere Ausmaße an. Schon ist vom schlimmsten Unwetter in der Geschichte des Landes die Rede. Die Behörden zählten mehr als 500 Tote. Rettungskräfte bergen weiterhin Leichen aus den Erdmassen. Tausende Menschen sind obdachlos. Am schwersten betroffen waren die Städte Nova Friburgo und Teresópolis, rund 100 Kilometer von Rio entfernt. Die gewaltigen Schlammmassen zerstörten dort viele Stadtviertel. Schlammfluten rissen Autos und Lastwagen mit.