Habermann: «Neugier würde ich sagen. Ich wollte einfach gucken, was denn da passiert. Wobei ich auch ein bischen Sympathie für die Demonstranten hatte. Denn ich kenne ja nun langsam dieses Land, und die werden wirklich oder wurden doch sehr schlecht behandelt. Bei den kleinsten Gelegenheiten hat die Polizei zugeschlagen.»

Haben Sie mitbekommen, wie es den Touristen vor Ort geht?

Habermann: «Wir leben direkt in Hammamet. Die meisten Touristen sind aber nicht direkt in der Stadt, die Hotels liegen zwischen zwei und sieben Kilometern entfernt. Ich habe aber einige Touristen kennengelernt. Sie haben fast nichts von dem mitbekommen, was hier passiert ist. Sie haben nur aus der Ferne die Rauchwolken gesehen und sozusagen alles über den Fernseher miterlebt.»