Tunis (dpa) - Chaos und Gewalt in Tunesien: Nach der überstürzten Flucht von Präsident Zine el Abidine Ben Ali ins Exil mühen sich die neuen Machthaber und das Militär, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Unruhen hatten die ersten Stunden nach dem Ende der Ära Ben Ali geprägt. Auch heute fielen noch Schüsse im Zentrum der Hauptstadt Tunis. Seit Beginn der Proteste starben weit mehr als 130 Menschen, darunter auch ein deutsch-französischer Fotograf. Binnen 24 Stunden hatte das Mittelmeerland drei Präsidenten. Tausende Urlauber mussten Hals über Kopf nach Deutschland zurückreisen.