Berlin (dpa) - Eine angebliche Meuterei auf der «Gorch Fock», ein ungeklärter Todesfall und geöffnete Feldpost - in der Bundeswehr reiht sich Affäre an Affäre. Das Segelschulschiff «Gorch Fock» legte inzwischen im argentinischen Hafen Ushuaia an. Dort wird die Besatzung ein Team von Marine-Ermittlern an Bord nehmen. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sicherte «rückhaltlose Aufklärung» der Affäre zu. Die SPD forderte den Verteidigungsminister auf, vor dem Verteidigungsausschuss des Bundestags umfassend Auskunft zu geben.