Glücksburg (dpa) - Das Segelschulschiff «Gorch Fock» kehrt nach Meuterei-Vorwürfen in seinen letzten Hafen in Argentinien zurück. In Ushuaia solle es auf ein Ermittlungsteam der Marine warten, sagte ein Marine-Sprecher. Nach dem Tode einer Kadettin im November hatten Besatzungsmitglieder von Führungsversagen leitender Offiziere und einem Vertrauensverlust zwischen Stammmannschaft und Offiziersanwärtern berichtet. In einem Brief des Wehrbeauftragten an den Verteidigungsausschuss des Bundestages ist von Drohungen und sexueller Belästigung seitens der Stammbesatzung die Rede.