Berlin (dpa) - Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus, hat «Meuterei»-Vorwürfe gegen Offiziersanwärter der «Gorch Fock» zurückgewiesen. Dem Fernsehsender N24 sagte er, es habe einige auf dem Schiff gegeben, die wegen des tragischen Unfalls nicht zum Tagesbetrieb übergehen wollten. Das wurde von der Schiffsführung nicht gutgeheißen. Im vergangenen November war eine 25-jährige Offiziersanwärterin auf dem Schiff zu Tode gestürzt. Anschließend weigerten sich andere Kadetten, in die Takelage zu klettern.