Kerbela (dpa) - Auf dem Höhepunkt der schiitischen Wallfahrt in die irakische Stadt Kerbela haben Terroristen ein Blutbad angerichtet. 45 Menschen starben, als außerhalb der Stadt vier Bomben detonierten. In der 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Kerbela versammeln sich in diesen Tagen Hunderttausende Pilger, um an das Ende der Trauerzeit für den 680 n.Chr. getöteten Imam Hussein zu erinnern. Augenzeugen erklärten, die Bomben seien etwa zur gleichen Zeit detoniert. Die Bomben sollen in Kinderwagen versteckt gewesen sein.