Berlin (dpa) - Rund ein Dutzend Briefe aus einem Vorposten der Bundeswehr-Kampftruppen in der afghanischen Provinz Baghlan sind unrechtmäßig geöffnet worden. Das haben nach dpa-Informationen erste Untersuchungen der Bundeswehr ergeben. Weitere Briefe sollen rechtmäßig vom Zoll geöffnet, kontrolliert und dann entsprechend gekennzeichnet worden sein. Dabei soll ein USB-Stick einbehalten worden sein. Einen ersten Untersuchungsbericht zu der Feldpostaffäre will die Bundeswehr morgen vorlegen. Erst war von 20 geöffneten Briefen und 15 betroffenen Soldaten die Rede gewesen.