BayernLB fordert Schadenersatz von Gribkowsky

München (dpa) - Die BayernLB macht Ernst: Der Verwaltungsrat verklagt den früheren Risikovorstand Gerhard Gribkowsky wegen des Milliardenfehlkaufs der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) auf Schadenersatz in Millionenhöhe. Der 2008 gefeuerte Gribkowsky soll als erster von insgesamt acht Vorständen zur Kasse gebeten werden, wie die «Süddeutsche Zeitung» am Montag berichtete. Die Klage gegen Gribkowsky sei bereits eingereicht, sagte Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon dem «Münchner Merkur» (Dienstag). Die Forderungen der Bank sind nicht ohne. Laut «SZ» sollen die früheren Manager für insgesamt 200 Millionen Euro haften.

Neuer Airline-Riese BA/Iberia an der Börse gestartet

London (dpa) - Die neue Nummer drei in der europäischen Luftfahrt ist am Montag an der Börse mit leichtem Aufwind gestartet. Nach der Fusion der spanischen Iberia mit British Airways (BA) hob die daraus entstandene International Consolidated Airlines Group (IAG) mit einem kleinen Plus ab. Im Londoner Handel stieg die Aktie im anfänglichen Handel um rund 2 Prozent auf 288 Pence. In Madrid erlebten die Aktien bei ihrem Debüt an der Börse ein Auf und Ab. Die IAG ist derzeit die drittgrößte Fluggesellschaft Europas nach Lufthansa und Air France/KLM und die sechstgrößte der Welt. Allerdings hat sie der Konkurrenz den Kampf angesagt und bereits weitere Übernahmen angekündigt. BA und Iberia fliegen weiterhin unter ihren Markennamen. Beide Linien wollten durch die Fusion vor allem Geld sparen.

Hälfte der Dax-Unternehmen will 2011 Mitarbeiter einstellen

München (dpa) - Die Wirtschaft wächst, Fachkräfte sind heiß begehrt: Rund die Hälfte der 30 Dax-Unternehmen will in diesem Jahr neue Stellen schaffen. Das geht aus einer Umfrage der «Süddeutschen Zeitung» (Montag) hervor. Von den Konzernen im deutschen Leitindex wollen 14 demnach Beschäftigte einstellen und 7 ihre Mitarbeiterzahl zumindest konstant halten. 6 Konzerne machten keine Angaben zu ihren Plänen, nur die Commerzbank, der Chemie- und Pharmakonzern Bayer sowie die Deutsche Börse wollen erklärtermaßen die Zahl ihrer Mitarbeiter verringern. Im Vorjahr hielten sich die Zahlen der auf- und abbauenden Konzerne fast die Waage: 14 strichen Stellen, 15 bauten auf, einer hielt konstant.

Opel setzt weniger Autos ab - GM macht Druck