Moskau (dpa) - Nur zehn Monate nach einem blutigen Attentat in der Moskauer Metro erschüttert ein neuer schwerer Anschlag die russische Hauptstadt. Bei einem Selbstmordanschlag auf dem internationalen Moskauer Flughafen Domodedowo wurden mindestens 35 Menschen getötet und bis zu 130 verletzt. Offenbar sprengte sich ein Attentäter aus dem russischen Nordkaukasus in die Luft. In den vergangenen Jahren haben wiederholt islamische Extremisten aus der Unruheregion Anschläge in Moskau verübt. Staatspräsident Dmitri Medwedew ordnete im ganzen Land erhöhte Alarmbereitschaft an.