Moskau (dpa) - Vor zehn Monaten traf es die Moskauer Metro, nun wurde der Flughafen Domodewo Ziel eines blutigen Terroranschlags. Inmitten Hunderter wartender Menschen sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Mindestens 35 Menschen starben, bis zu 170 wurden nach Behördenangaben verletzt. Vermutet wird, dass der Mann aus dem Konfliktgebiet im russischen Nordkaukasus kam. «Ich bringe Euch alle um», rief der mutmaßliche Islamist nach Augenzeugenberichten - bevor er seine mit Metallstücken gespickte Bombe zündete.