Berlin (dpa) - Die deutschen Mittelständler müssen wegen des Fachkräftemangels jährliche Umsatzeinbußen von rund 30 Milliarden Euro verkraften. Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen und Bayern. Dies geht aus einer Hochrechnung der Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervor. Drei Viertel der Unternehmer fällt es demnach eher oder sehr schwer, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Ihre Geschäftslage nennen 92 Prozent der Chefs gut oder eher gut - ein solcher Wert wurde nicht einmal im Boom-Jahr 2007 gemessen. Mehr als jede vierte Firma will zusätzliche Mitarbeiter einstellen.