Berlin (dpa) - Im Streit um den Länderfinanzausgleich hat sich Sachsen auf die Seite der finanzstarken Länder gestellt. Die drei Geberländer hätten in großen Punkten Recht, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich im ZDF. Die Bundesländer, die von den Zahlungen profitieren, forderte er zu mehr Haushaltsdisziplin auf. Die schwarz- gelben Landesregierungen der drei Geberländer Bayern, Hessen und Baden-Württemberg wollen heute über eine Klage gegen den Finanzausgleich beraten. Sachsen, selbst ein Nehmerland, war 2010 zweitgrößter Profiteur beim Länderfinanzausgleich.