Bagdad (dpa) - Terroristen haben im Irak 30 schiitische Pilger getötet. Zuerst detonierte eine Autobombe auf einem Parkplatz im Osten der Stadt Kerbela. Dort starben nach Angaben von Polizisten und Krankenhausärzten zwölf Menschen. Eine weitere Bombe explodierte etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt an einer Straße, auf der Pilger marschierten. Hier sind 18 Menschen gestorben. Die irakische Behörden vermuten, dass sunnitische Al-Kaida-Terroristen hinter den Anschlägen stecken.