Berlin (dpa) - Vor rund einem Jahr wurden die Missbrauchs-Fälle an katholischen Bildungseinrichtungen in Deutschland bekannt. Jetzt will erstmals ein kirchlicher Orden ein konkretes Entschädigungsangebot vorlegen. Das berichtet die «Berliner Zeitung». Man werde das bereits angekündigte Angebot für die rund 205 namentlich bekannten Opfer aus deutschen Jesuitenschulen präzisieren und umsetzen, insgesamt voraussichtlich rund eine Million Euro. Das sagte der Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, Pater Klaus Mertes, dem Blatt. Ein Vertreter der Missbrauchs-Opfer nannte das Angebot enttäuschend.