Berlin (dpa) - Die Öffnung von Feldpost aus Bundeswehrlagern in Afghanistan wird voraussichtlich zum Fall für die Justiz. Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus sagte, dass die Staatsanwaltschaft bei ihm nachgefragt habe, ob es Anhaltspunkte für Verstöße gegen das Postgeheimnis gebe. Er werde der Ermittlungsbehörde mitteilen, dass dies wahrscheinlich sei. In einem ersten Untersuchungsbericht steht, dass zwischen Oktober und Januar 33 von Soldaten in Afghanistan verschickte Briefe geöffnet wurden - 4 davon vom Zoll.