Hamburg/München (dpa) - Die HSH Nordbank und der zu Unrecht wegen des Verdachts des Geheimnisverrats geschasste Vorstand Frank Roth haben ihren Streit über die Entlassung beigelegt.

«Der HSH Aufsichtsrat und Roth haben ihre Vergleichsverhandlungen einvernehmlich beendet», sagte ein HSH-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa in Hamburg. Weder das Geldinstitut noch der Sprecher des Managers gaben Auskunft über die Höhe der finanziellen Regelung. Der im April 2009 entlassene Roth war verdächtigt worden, streng vertrauliche Strategieunterlagen der Bank Dritten zugänglich gemacht zu haben. Staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Roth wurden aber eingestellt.