München (dpa) - Die Auseinandersetzung europäischer Künstler mit dem islamischen Orient spiegelt die neue Ausstellung «Orientalismus in Europa - Von Delacroix bis Kandinsky» in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München wider.

Vom 28. Januar bis zum 1. Mai an sind rund 150 Gemälde und Skulpturen zu sehen, darunter Meisterwerke von Delacroix, Renoir, Ingres, Gérôme bis zu Renoir, Klee und Kandinsky. Aber auch von weniger bekannten Künstlern wie Lawrence Alma Tadema, Gustave Bauernfeind, Fabio Fabbi oder Alberto Pasini gebe es viel zu entdecken, teilte die Kunsthalle mit.

Die Auswahl konzentriere sich auf die Zeit ab Napoleons Ägyptenfeldzug um 1800, bei dem 167 Künstler und Forscher mitgereist seien, sagte Kurator Roger Diederen. «Der Feldzug hat eine wahre Ägyptomanie ausgelöst.» Die Ausstellungsräume sind nach Themen angeordnet. So gibt es etwa einen Wüsten-Raum, einen über den wissenschaftlichen Orientalismus und einen über die Orientkunst der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts.

Orientalismus in Europa