Straßburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellt heute seine Jahresbilanz 2010 vor. Wie im Vorjahr dürften aus dem Kreis der 47 Europaratsländer die meisten Beschwerden aus osteuropäischen Ländern kommen, mit Russland an der Spitze. Der französische Gerichtspräsident Jean-Paul Costa gibt einen Überblick über die wichtigsten Reformen, um die Arbeit der überlasteten Richter zu beschleunigen. Beschweren können sich in Straßburg alle Bürger aus den Mitgliedsländern, die ihre Grundrechte verletzt sehen, aber erst, wenn sie im eigenen Land vorm höchsten Gericht gescheitert sind.