Kairo (dpa) - Trotz massiver Drohungen der ägyptischen Führung gehen die Menschen in Kairo, Suez und anderen Städten weiter auf die Straße. Sie protestieren gegen Korruption und Unterdrückung. Nach blutigen Zusammenstößen mit vier Toten kam es zu neuen Ausschreitungen. Ein Demonstrant, der bei Protesten in der Kairoer Innenstadt verletzt worden war, starb. Bei Ausschreitungen vor einem Gebäude von Präsident Husni Mubaraks Nationaldemokratischer Partei kam ein Polizist ums Leben. Damit stieg die Zahl der Toten auf sechs.