Kairo (dpa) - Die Lage in Ägypten bleibt weiter angespannt. Nach blutigen Zusammenstößen mit vier Toten kam es zu neuen Ausschreitungen. Besonders heikel war die Lage in der Hafenstadt Suez. Trotz nächtlicher Ausgangssperre legten dort Demonstranten Feuer am Rathaus und einem Polizeigebäude. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf sechs gestiegen. Auch in Kairo versammelten sich an verschiedenen Orten Demonstranten, um gegen die Regierung und Präsident Mubarak zu protestieren. Inspiriert von den Protesten in Tunesien wehren sie sich gegen Korruption und Unterdrückung.