Kairo (dpa) - Ägyptens Führung unter Präsident Husni Mubarak schweigt weiter zu den anhaltenden Protesten. Das einzige Zugeständnis war eine Meldung der staatlichen Medien, wonach das Parlament am kommenden Sonntag über Maßnahmen für bessere Lebensbedingungen und zur Armutsbekämpfung debattieren soll. Bei den Unruhen kamen bereits sechs Menschen ums Leben. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz, hat von der EU unterdessen eine klare Botschaft an die ägyptische Regierung gefordert, die Gewalt gegen Demonstranten einzustellen.