Uetersen (dpa) - Die in den Dioxin-Skandal verwickelte Firma Harles und Jentzsch kann vorläufig weiterarbeiten. Sie verfüge über genügend liquide Mittel, um den Betrieb eingeschränkt fortzuführen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Heiko Fialski mit. Allerdings dürfe sie keine Futterfette mehr herstellen. Harles und Jentzsch waren Auslöser des Dioxin-Skandals und hatten wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Laut Insolvenzverwalter haben sich inzwischen 30 Geschädigte gemeldet, die Schadensersatzansprüche geltend machen wollen.