Dresden (dpa) - Einheitskanzler Helmut Kohl will sich nicht als Denkmal in Dresden verewigt sehen. Er lehne Personendenkmäler ab, das gelte auch für Dresden. Das sagte der Altkanzler in einem Gespräch mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Tillich hatte Kohl um seine Meinung zur Debatte um ein solches Denkmal gebeten. Kohl habe stattdessen vorgeschlagen, auf dem Platz vor der Frauenkirche mit einer Gedenktafel an die friedliche Revolution 1989 und die Wiedervereinigung im Jahre 1990 zu erinnern.