Kairo (dpa) - Die Lage in Ägypten bleibt weiter explosiv. Nach blutigen Zusammenstößen mit vier Toten kam es zu neuen Ausschreitungen. Nach Angaben von Krankenhausärzten starb ein Demonstrant, der bei Protesten in der Kairoer Innenstadt verletzt worden war. Bei Ausschreitungen vor einem Gebäude von Präsident Husni Mubaraks Nationaldemokratischer Partei kam ein Polizist ums Leben. Damit stieg die Zahl der Toten auf sechs. Ägyptens Führung versucht mit aller Härte, die vom Volksaufstand in Tunesien inspirierten Proteste gegen Korruption und soziale Ungerechtigkeit zu beenden.