Magdeburg (dpa) - Beim Bahnzusammenstoß in Sachsen-Anhalt war der Zugführer des Güterzugs nach Informationen des MDR möglicherweise nicht im Führerstand. Ein Polizeisprecher sagte, das könne die Erklärung dafür sein, dass der Lokführer nur leicht verletzt sei. Der Lokführer des beteiligten Personenzugs starb bei dem Unglück. Insgesamt kamen zehn Menschen ums Leben. Auf der eingleisigen Strecke waren in der Nacht zum Sonntag in Hordorf in der Magdeburger Börde ein Regionalexpress und ein Güterzug frontal zusammengestoßen.