Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky verhaftet

München (dpa) - Der ehemalige BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky ist am Mittwoch in München verhaftet worden. Der 2008 bei der Landesbank gefeuerte Manager war wegen der ungeklärten Herkunft eines 50-Millionen-Dollar-Vermögens in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Das Geld stamme nach ersten Ermittlungen aus einem Geschäft mit Anteilen an der Formel 1, teilte die Behörde mit. Erst am Montag hatte die Staatsanwaltschaft nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» erklärt, die Herkunft des Vermögens zu überprüfen. Am Mittwoch erließ das Amtsgericht München Haftbefehl, noch am Vormittag sei der frühere Risikomanager der Bank dann verhaftet worden. Ersten Ermittlungen zufolge soll Gribkowsky für den Verkauf der BayernLB- Anteile an der Formel 1 als Beraterverträge getarnte Zuwendungen erhalten haben, heißt es in der Mitteilung.

Rohstoffe teilweise so teuer wie noch nie

Hamburg (dpa) - Die Rohstoffpreise steigen weiter steil an und haben im Dezember teilweise neue Rekordstände erreicht. Der Index des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) für alle Rohstoffpreise erhöhte sich im Dezember gegenüber dem Vormonat in Euro um 9,4 Prozent, teilte das Institut am Mittwoch in Hamburg mit. Damit erreichte der Preisindex den höchsten Stand des Jahres, blieb aber noch unter seinen Rekordwerten vom Sommer 2008. Damals waren Öl, Gas und Kohle deutlich teurer als heute. Im Verlauf des Jahres 2010 legten die Preise um knapp 31 Prozent zu. Die Rohstoffe außerhalb des Energiesektors, etwa Nicht-Eisen-Metalle wie Zink, Kupfer und Blei oder Agrarrohstoffe, verteuerten sich seit Januar vergangenen Jahres in Euro sogar um mehr als 41 Prozent.

China will stärker bei Euro-Rettung helfen - Yuan-Aufwertung

Berlin/Peking (dpa) - China will zur Stabilisierung des Euro noch mehr Staatsanleihen europäischer Schuldensünder aufkaufen. Auch sollen die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland vertieft und die eigene Währung Yuan gegenüber dem US-Dollar aufgewertet werden. Die Bundesregierung erklärte, chinesische Investoren seien willkommen. Zum Auftakt seiner Europa-Reise kündigte der chinesische Vize- Premierminister Li Keqiang am Mittwoch in Madrid an, weitere spanische Anleihen kaufen zu wollen. «Wir sind ein zuverlässiger und langfristiger Investor und setzen deshalb auf den Finanzplatz Spanien.» Zuvor hatte China bereits Griechenland aus der Klemme geholfen und Staatspapiere erworben.

Opel wieder AG: Hoffnung auf nachhaltigen Erfolg