Berlin (dpa) - Bis zu 150 000 Tonnen Futter mit krebserregendem Dioxin haben in Deutschland Unmengen von Schweinefleisch und Geflügelprodukten verseucht. Gegen die Herstellerfirma Harles und Jentzsch sowie ein weiteres Unternehmen ermitteln Staatsanwälte. Fahnder durchsuchten die Betriebe nach Beweisen für Straftaten. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bezweifelt, dass das Dioxin durch einen Fehler beigemischt wurde, wie das Unternehmen behauptet. Die Verbraucher reagieren inzwischen mit Vorsicht. Sie meiden im Supermarkt Eier und Geflügelprodukte.