Oldenburg (dpa) - Der Dioxinskandal ist auf eine «kriminelle Machenschaft» zurückzuführen - so sieht das der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Eberhard Haunhorst. Der Betrieb bei Cloppenburg, der die verseuchten Fette beigemischt und an weiterverarbeitende Betriebe geliefert haben soll, sei illegal betrieben worden, sagte er dem NDR. Angemeldete Betriebe würden drei bis vier Mal im Jahr kontrolliert, bei Betrieben, von denen man nicht wisse, dass es sie gibt, sei man machtlos.