Berlin (dpa) - Die Grünen im Bundestag dringen auf schärfere Konsequenzen aus den Dioxin-Funden in Futtermitteln und fordern eine bessere Abstimmung der Bundesländer. Es gehe darum, lieber vorsorglich einen Hof zu sperren, wenn der Verdacht auf Dioxin in Futter- oder Lebensmitteln bestehe. Das sagte die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn. Sie kritisierte das Vorgehen der schwarz-gelben Landesregierung in Niedersachsen. Erst nach dem Feststellen der Dioxinbelastung habe das Land Betriebe gesperrt.