Berlin (dpa) - Im Dioxin-Skandal sind bis zu 3000 Tonnen verseuchtes Tierfutterfett hergestellt worden. Das geht aus einem Bericht des Landwirtschaftsministeriums an den Agrarausschuss des Bundestages hervor. Es seien vom 12. November bis 23. Dezember 2010 nach derzeitigem Kenntnisstand sieben verdächtige Lieferungen an 25 Futterhersteller in mindestens vier Bundesländer verkauft worden. Mehr als 1000 landwirtschaftliche Betriebe wurden in Deutschland wegen des Skandals gesperrt.