Hannover (dpa) - Das niedersächsische Agrarministerium erhebt nach den Dioxin-Funden in Tierfutter neue Vorwürfe gegen den Futtermittelhersteller in Schleswig-Holstein. Die Firma Harles und Jentzsch habe erklärt, dass mit Dioxin belastete technische Fettsäuren versehentlich in Futterfette gelangt seien. Das sagte ein Ministeriumssprecher in Hannover. Angesichts der Menge der beanstandeten Fette halte das Ministerium menschliches Versagen für unwahrscheinlich. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Firma.