Oldenburg (dpa) - Im Fall von Dioxin in Tierfutter und Eiern haben Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft Oldenburg einen Anfangsverdacht ergeben. Er richtet sich gegen eine Spedition im niedersächsischen Bösel. Ermittelt wird auch gegen die Herstellerfirma des Tierfutters. Die Staatsanwaltschaft bezweifelt die Darstellung des Unternehmens, das Dioxin sei durch einen Fehler beigemischt worden. Tier- und Umweltschützer fordern inzwischen einen Kurswechsel. Ein Bündnis aus mehreren Verbänden will am 22. Januar in Berlin gegen die Massentierhaltung demonstrieren.