Berlin (dpa) - Bahnchef Rüdiger Grube hat Defizite im Umgang des Unternehmens mit dem Winterwetter eingeräumt. Die Bahn habe sich zwar deutlich besser als im Vorjahr auf den Winter vorbereitet. Es gebe aber nichts Schönzureden. Das sagte Grube der «Bild am Sonntag». Er bat aber auch um Fairness: Der vergangene Dezember sei der härteste Wintermonat seit über vier Jahrzehnten gewesen. Im Vergleich zu Flugzeug und Auto habe die Bahn noch relativ gut funktioniert. Die Winterprobleme bei der Bahn sind am Montag Thema bei einer Verkehrsministerkonferenz. Mit dabei ist auch Bahnchef Grube.