Kabul (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle ist von Pakistan aus nach Afghanistan weitergereist. In Kabul warb er für eine nationale Aussöhnung am Hindukusch. Eine militärische Lösung allein könne nicht funktionieren, sagte Westerwelle. Thema der Gespräche ist auch das neue Afghanistanmandat für die Bundeswehr, das noch im Januar verabschiedet werden soll. Derzeit sind etwa 4600 deutsche Soldaten im Einsatz in Afghanistan. Aus Sicherheitsgründen war die Reise des Ministers bis zur Ankunft in Kabul geheimgehalten worden.