Berlin (dpa) - Im Dioxinskandal rückt der Streit um Kontrollen und Konsequenzen in den Mittelpunkt. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hält der Regierung schwere Versäumnisse vor: Um den Export von Fleischprodukten nicht zu gefährden, habe sie kein Interesse, die Futtermittelindustrie stärker zu belasten. Der Fall weitet sich inzwischen aus. Behörden stellten in Legehennen überhöhte Giftwerte fest. Eine Futterfettprobe des Herstellers Harles und Jentzsch überschritt den Grenzwert bei neuen Analysen fast um das 73-fache.